{"id":1002,"date":"2019-06-01T02:09:00","date_gmt":"2019-06-01T00:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/implantastisch.de\/?p=1002"},"modified":"2019-08-04T22:29:13","modified_gmt":"2019-08-04T20:29:13","slug":"tag-303-241-open-air","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/implantastisch.de\/?p=1002","title":{"rendered":"Tag 303\/241 &#8211; Open Air"},"content":{"rendered":"\n<p>Alle zwei Jahre findet in Schneverdingen, einem Nachbarort, ein kleines <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Open-Air Musikfestival (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.hoepenair.de\/\" target=\"_blank\">Open-Air Musikfestival<\/a> statt, bei dem etwa 3.000 Besucher einen Abend lang live-Musik genie\u00dfen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich treten hier keine hochkar\u00e4tigen Superstars auf, sondern eher kleinere, regionale und unbekanntere Bands, die vielleicht einmal zu Superstars werden. Dieses Jahr steht unter dem Motto &#8218;Cover-Bands&#8216;: Neben einer recht bekannten Udo Lindenberg Coverband treten auch <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Hellfire (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.hellfire-band.de\/\" target=\"_blank\">Hellfire<\/a>, eine der bekanntesten AC\/DC-Coverbands auf &#8211; und au\u00dferdem <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"John Diva &amp; The Rockets of Love (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/johndiva.com\/\" target=\"_blank\">John Diva &amp; The Rockets of Love<\/a> auf, die ich noch gar nicht kenne und die sich vor allem dem Hardrock der 80er und 90er Jahre verschrieben haben, und <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Die toten \u00c4rzte (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www.dietotenaerzte.de\/\" target=\"_blank\">Die toten \u00c4rzte<\/a> &#8211; eine Band, die &#8211; wie der Name schon verr\u00e4t &#8211; Songs der \u00c4rzte und der Toten Hosen covert. <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr bin ich zusammen mit meiner ErstBestenH\u00e4lfte und zwei befreundeten Ehepaaren zum ersten Mal dort. Ich wei\u00df noch nicht, wie sich meine Cochlea-Implantate auf Live-Konzerten schlagen. Die Musik ist dort erfahrungsgem\u00e4\u00df sehr laut und die Mikrofone meiner Soundprozessoren arbeiten nur bis zu einer Lautst\u00e4rke von etwa 100 Dezibel optimal. Alles, was lauter ist, wird etwas verzerrt wiedergegeben und klingt nicht optimal. Ich hatte deshalb bei einem Diskothekenbesuch im Winter ein wenig Probleme und m\u00f6chte dieses Open-Air vor allem als Testlauf f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Konzerte nutzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Als wir das Festivalgel\u00e4nde erreichen &#8211; ein kleines Tal mit sanft aufstrebenden Grash\u00e4ngen, auf denen sich das Publikum verteilt hat, spielt bereits die erste Band. Ich finde Udo Lindenberg durchaus cool, aber h\u00f6re nicht konzentriert zu, sondern sondiere das Gel\u00e4nde, treffe Freunde, trinke ein Bier und nehme dann rechtzeitig vor dem Spielbeginn von Hellfire einen Platz mit guter Sicht auf die B\u00fchne am Grashang ein. Dann geht es los- Hellfire betritt die B\u00fchne und AC\/DC-Beats wummern aus den \u00fcberdimensionalen Boxen. <\/p>\n\n\n\n<p>Am Anfang sind meine Soundprozessoren etwas \u00fcberfordert mit der doch recht hohen Lautst\u00e4rke. Ich spiele auf meiner Fernbedienung mit den verschiedenen H\u00f6rprogrammen herum, reguliere die Lautst\u00e4rke und die Mikrofonempfindlichkeit und nach wenigen Minuten habe ich eine Einstellung gefunden, die kaum noch Verzerrungen erzeugt und die Musik trotz der enormen Lautst\u00e4rke gut klingen l\u00e4sst. Dann n\u00e4here ich mich der B\u00fchne. Ab einer bestimmten Entfernung ist die Klangqualit\u00e4t nicht mehr so \u00fcberzeugend, also kehre ich zu meinem Platz am Hang zur\u00fcck und genie\u00dfe den hervorragenden Sound einer wirklich au\u00dferordentlich guten Coverband. Wenn man sie nicht sehen w\u00fcrde, k\u00f6nnte man wirklich denken,  AC\/DC spiele dort wirklich (ich habe sie vor 2 Jahren live im Berliner Olympiastadion gesehen &#8211; damals noch mit H\u00f6rger\u00e4ten und einem sehr eingeschr\u00e4nkten H\u00f6rgenuss, der dieses geniale Konzerterlebnis aber dennoch nicht schm\u00e4lern konnte). <\/p>\n\n\n\n<p>Es macht wirklich enormen Spa\u00df. Die Musiker von Hellfire geben alles, das Publikum kocht und ich bin unsagbar dankbar dar\u00fcber, dass mir ein solcher Musikgenuss auch auf einem Live-Festival wieder m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommen John Diva &amp; The Rockets of Love auf die B\u00fchne. Ich kannte diese Band noch gar nicht, aber fast alle Songs, die sie im Repertoire haben, geh\u00f6ren zu den Favoriten meiner Jugendzeit. Guns&amp;Roses, Whitesnake, Alice Cooper, Kiss, Journey, M\u00f6tley Cr\u00fce, The White Stripes, Def Leppard und viele mehr. Und die Jungs legen wirklich los wie Raketen &#8211; es ist ein unglaublicher Auftritt voller Energie, voller Perfektion &#8211; ich bin wirklich sprachlos. Jeder Song h\u00f6rt sich wirklich fast genauso an wie das Original und vor allem der Drummer liefert eine Performance ab, wie ich sie bislang selten live erlebt habe. Und alles klingt einfach nur hervorragend. Keine Verzerrungen, ich erkenne jeden Song sofort, kann einzelne Instrumente heraush\u00f6ren und kann mich \u00fcberhaupt nicht daran erinnern, ein Live-Konzert jemals so genossen zu haben. Auch das Publikum tobt &#8211; am Anfang war die Fl\u00e4che vor der B\u00fchne recht leer, weil die Band recht unbekannt ist. Aber sp\u00e4testens beim dritten Song str\u00f6mt alles nach vorne, rockt mit und die Stimmung ist unglaublich gut. Ich k\u00f6nnte hier ewig sitzen bleiben und den Jungs zuh\u00f6ren und muss mich enorm beherrschen, nicht nach vorne zu dr\u00e4ngen &#8211; lieber bleibe ich etwas im Hintergrund und genie\u00dfe den Sound, die Musik, den Abend und meine elektrischen Ohren. Was f\u00fcr ein Auftritt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die anschlie\u00dfend spielenden Toten \u00c4rzte liefern eine tolle Show ab und covern sowohl die \u00c4rzte als auch die Toten Hosen wirklich hervorragend, aber den Auftritt von John Diva k\u00f6nnen sie &#8211; jedenfalls aus meiner Sicht &#8211; nicht toppen. Dennoch genie\u00dfe ich auch dieses Konzert sehr &#8211; und dann, sp\u00e4t in der Nacht, ist die Show zu Ende und wir fahren wieder nach Hause. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin unendlich gl\u00fccklich, dass das elektrische H\u00f6ren auch hier so gut funktioniert hat. Jetzt k\u00f6nnen die n\u00e4chsten Live-Konzerte kommen!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/implantastisch.de\/wp-8a8a1-content\/uploads\/2019\/07\/diva-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1004\" srcset=\"http:\/\/implantastisch.de\/wp-8a8a1-content\/uploads\/2019\/07\/diva-1024x576.jpg 1024w, http:\/\/implantastisch.de\/wp-8a8a1-content\/uploads\/2019\/07\/diva-300x169.jpg 300w, http:\/\/implantastisch.de\/wp-8a8a1-content\/uploads\/2019\/07\/diva-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle zwei Jahre findet in Schneverdingen, einem Nachbarort, ein kleines Open-Air Musikfestival statt, bei dem etwa 3.000 Besucher einen Abend lang live-Musik genie\u00dfen k\u00f6nnen. 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